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Kalender 01.11.2006 H2Expo als bedeutendes internationales Branchenforum bestätigt
6. Internationale Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff- und
Brennstoffzellen-Technologien im CCH-Congress Center Hamburg


Die H2Expo, 6. Internationale Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff- und
Brennstoffzellen-Technologien, hat ihre Stellung als bedeutendes
Innovationsforum für die Branche weltweit untermauert. In der
Fachveranstaltung, die am Donnerstag nach zwei Tagen im CCH-Congress Center
Hamburg zu Ende gegangen ist, zeigten sich Konferenzteilnehmer und
Aussteller durchweg zufrieden. Rund 1400 Teilnehmer und Fachbesucher aus dem
In- und Ausland informierten sich aus erster Hand über neueste
wissenschaftliche Entwicklungen und Markttrends. 70 renommierte
Wissenschaftler, Ingenieure und Industrievertreter von vier Kontinenten
stellten im Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz aktuelle
Forschungsergebnisse und Projekte vor. Insgesamt verzeichnete die Konferenz
rund 30 Prozent mehr Teilnehmer als im Vorjahr. 44 namhafte Unternehmen und
Institutionen präsentierten im Ausstellungsbereich innovative Produkte und
Dienstleistungen. Auch das bedeutet einen Zuwachs im Vergleich zu 2005.

„Wir müssen das Thema Wasserstoff stärker in das Bewusstsein der
Öffentlichkeit rücken“, betonte Dr. Subhash Singhal vom Pacific Northwest
National Laboratory (USA). Die H2Expo sei ein wichtiges Forum, dieses Ziel
zu erreichen. So hätten Fachkonferenz und Messe gezeigt, dass es neben
Transport und Luftfahrt zahlreiche andere Bereiche für die Anwendung der
Brennstoffzellen-Technologie gebe. Nach Ansicht von Professor Dr. Wolfgang
Winkler von der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) ist
es der H2Expo in diesem Jahr gelungen, viele internationale Kontakte
herzustellen. Die Beteiligung der American Society of Mechanical Engineers
(ASME) aus den USA und die Zusammensetzung des Programmbeirats hätten dazu
einen großen Beitrag geleistet. „Wir haben eine Brücke von den USA über
Europa bis nach Japan geschlagen“, sagte Winkler. Dr. Singhal und Professor
Winkler waren Tagungsleiter der englischsprachigen Konferenz.

„Für mich war die H2Expo wichtig, um mich über den europäischen Stand in der
Wasserstoff-Technologie zu informieren“, sagte Dr. Kuniaki Honda,
Koordinator Brennstoffzellen und Wasserstoff im Regierungsbüro des
japanischen Ministerpräsidenten. In vielen europäischen Ländern sowie in
Deutschland gibt es nach seinen Worten zahlreiche Firmen, die sich besonders
bei der Erforschung der Hochtemperatur-Brennstoffzelle engagieren. „Hamburg
ist dabei einer der wichtigsten Standorte“, unterstrich Honda.

Auf die Bedeutung Europas für den Technologie-Transfer hat Raj Manchanda,
Direktor Advanced Technology Programs der ASME hingewiesen. Ziel sei es, die
internationale Forschung auf dem Gebiet der Wasserstoff- und
Brennstoffzellen-Technologie auszubauen und zu stärken. „Die H2Expo und
Hamburg spielen eine wichtige Rolle dabei, die Zusammenarbeit zu
intensivieren“, erklärte er.

Die Fachkonferenz habe weiterhin gezeigt, dass die USA und Japan deutlich
mehr Fördermittel für die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie
ausgäben als die europäischen Staaten, betonte Angelo Moreno, Mitglied des
H2Expo-Programmkomitees. Ziel müsse es sein, die nationalen Bestrebungen
innerhalb Europas auf diesem Gebiet zu bündeln, um den amerikanischen und
japanischen Vorsprung aufzuholen.

Als ein wichtiges Forum für den internationalen Erfahrungs- und
Informationsaustausch bezeichnete Professor Ulrich Hochberg von der
Hochschule Offenburg die H2Expo. Er präsentierte zusammen mit Studenten das
Brennstoffzellen-Fahrzeug „Schluckspecht III“. „Wir haben in diesem Jahr
deutlich mehr Besucher registriert als im Vorjahr“, erklärte Werner Hoyer
vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart.

„Für uns war die H2Expo wichtig, um uns noch besser zu präsentieren“,
erklärte Diplom-Ingenieur Frank Bornemann von der Firma IMI Norgren
Buschjost Gmbh & Co. KG, die ebenso wie die Firma Dr. D. Müller zum ersten
Mal auf der H2Expo vertreten war. Nach Worten von Diplom-Ingenieur Martin
Wakaliuk von Dr. D. Müller ergaben sich schon nach kurzer Zeit „einige sehr
interessante Gespräche“. „Die H2Expo war für uns ein Invest in die Zukunft“,
sagte er.

Christian Tuchel von der Linde Gas AG freute sich über das große Interesse
der Messebesucher an den unterschiedlichen Wasserstoff-Projekten des
Unternehmens. Besonders die weltweit erste fahrende
Wasserstoff-Betankungseinheit traiLH2TM, die Linde während der H2Expo
vorführte, erwies sich als Publikumsmagnet. „Wir sind sehr zufrieden“,
betonte Thomas Winkelmann, Vertriebsleiter der european fuel cell gmbh. Als
besonders erfreulich bezeichnete er den hohen Anteil an internationalem
Publikum.

Aus Sicht des Unternehmens UST (Umweltsensortechnik) ist die H2Expo „gut
gelaufen“, wie Vertriebsleiter Ralf Seyring betonte. „Das Interesse der
Besucher war sehr groß und wir haben auch eine ganze Reihe von
Kundenkontakten gehabt“, sagte er. Erna Heinze von der Hamburger
Landesinitiative für Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie
bezeichnete die H2Expo als ein gelungenes Podium, um auch die in der
Initiative vertretenen Unternehmen stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu
rücken. „Für uns ist dies eine wichtige Veranstaltung, um die Firmen bei der
Markteinführung ihrer Produkte zu unterstützen“, erklärte sie.
Schirmherr der H2Expo ist Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Hamburger
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der sich insbesondere auch durch
die Gründung der Landesinitiative für Brennstoffzellen- und
Wasserstofftechnologie im Jahr 2005 diesem Zukunftsthema verschrieben hat.

In diesem Jahr wurden auf der H2Expo neben zahlreichen technischen
Innovationen auch zwei Weltneuheiten präsentiert: Die Linde Gas AG, eines
der weltweit führenden Unternehmen der Branche, stellte die mobile
Betankungseinheit traiLH2TM vor. Ebenso wurde das Brennstoffzellenboot
H2Yacht erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. In dem neu geschaffenen
Ausstellungsbereich Science@H2Expo nutzten sieben Hochschulen und
Forschungsinstitute die Gelegenheit, ihre Entwicklungen zu präsentieren und
Kontakte zu Unternehmen herzustellen. Ein attraktives Rahmenprogramm mit
Exkursionen, Workshops für Studenten, Handwerker und Brandschützer rundete
das umfangreiche Informationsangebot ab.

Die H2Expo findet jetzt im zweijährigen Turnus statt. Die 7. Internationale
Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien
wird im Jahr 2008 wieder im CCH-Congress Center Hamburg veranstaltet.


Red.: Jusrah Doosry, Tel.:040/3569-2447, Fax: 040/3569-2180,
E-mail: jusrah.doosry@hamburg-messe.de
Pressetexte und –fotos zum Download im Internet unter www.h2expo.de

Quelle: Hamburg Messe
Autor: Jusrah Doosry
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